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34iprüfung.deLernzettel Sachkundeprüfung § 34i GewO
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Lernzettel: Kreditwürdigkeit & Haushaltsrechnung

Das Wichtigste zu Kreditfähigkeit, Kreditwürdigkeitsprüfung, SCHUFA, Einkommensnachweisen und Haushaltsrechnung auf einen Blick – ideal zur Wiederholung kurz vor der Prüfung.

Begriffe

  • Kreditfähigkeit = rechtlich dürfen (Geschäftsfähigkeit).
  • Kreditwürdigkeit/Bonität = voraussichtlich zahlen können und wollen.
  • Persönlich: Zuverlässigkeit, Zahlungsverhalten, Beruf. Materiell: Einkommen, Vermögen, Verpflichtungen.
  • Sicherheiten ersetzen keine Kreditwürdigkeit.

Kreditwürdigkeitsprüfung (BGB)

  • § 505a BGB: Immobiliar-Verbraucherdarlehen nur, wenn Rückzahlung wahrscheinlich.
  • § 505b BGB: Einkommen, Ausgaben, weitere Umstände; nicht hauptsächlich Objektwert/Wertsteigerung; Angaben prüfen; dokumentieren.
  • Neue Prüfung bei deutlicher Erhöhung des Nettodarlehensbetrags.
  • § 505d BGB: Zinsermäßigung + jederzeitige Kündigung ohne Vorfälligkeitsentschädigung; nicht bei vorsätzlich/grob fahrlässig falschen Angaben.
  • ImmoKWPLV: wahrscheinliche negative Ereignisse (Ruhestand, Zinsanstieg) berücksichtigen.

SCHUFA

  • Private Auskunftei; speichert Positiv- und Negativdaten, kein Einkommen.
  • Score = statistische Wahrscheinlichkeit, nur ein Baustein.
  • Konditionsanfrage ist score-neutral; Datenkopie nach Art. 15 DSGVO kostenlos.
  • Meldung unbestrittener Forderung: 2 Mahnungen, 4 Wochen, Vorabhinweis.

Einkommensnachweise

  • Angestellte: 3 Gehaltsabrechnungen + Dezemberabrechnung.
  • Selbstständige: ESt-Bescheide, Abschlüsse/EÜR (2–3 Jahre), aktuelle BWA; oft Durchschnitt.
  • Rentner: Rentenbescheid; Beamte: Bezügemitteilung.
  • Mieten, Boni, Überstunden nur nachhaltig bzw. mit Abschlag.

Haushaltsrechnung

  • Nettoeinnahmen − Lebenshaltung − Verpflichtungen = frei verfügbar.
  • Rate = Darlehen × (Sollzins + Tilgung) / 12.
  • Puffer: bankintern ca. 10 % des Nettoeinkommens oder einige hundert Euro (keine gesetzliche Regel).
  • Stresstest für die Anschlussfinanzierung rechnen.
  • Bei Eigennutzung: Miete raus, Hausgeld/Bewirtschaftung rein.
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